Arbeits-Beziehungen wachsen lassen
 

Supervision

... ist die Kunst, berufliche Interaktionen systematisch zu reflektieren.

Supervision macht sichtbar, was an Konflikten, Widerständen und an Potenzialen oder Ressourcen  im Arbeitszusammenhang vorhanden ist. Durch den Blick von Außen können Spannungen besser balanciert oder gelöst werden. Dazu werden  die Aufgabe, die Person, ihre Funktion und die Organisation betrachtet. Durch die Reflexion werden Einsichten gewonnen, die eine persönliche und organisatorische Entwicklung möglich machen.

In sozialen Einrichtungen gehört Supervision zum Standard: Hier können die persönlichen Herausforderungen sozialer Arbeit im Spannungsfeld von Organisation und individuellen Belastungen  bearbeitet werden, indem sie in einem neutralen Umfeld benannt und eingeordnet werden. 

Auch in Unternehmen wird die gefühlte Arbeitsbelastung  größer. In einer Supervision können berufliche Belastungen erkannt und bearbeitet werden.  Sie wirkt als Ventil für den Druck, verbessern das Arbeitsklima und wirken einer inneren oder äußeren Kündigung entgegen.


Was "passiert" in einer Supervision?

In einem Vorgespräch wird ein Anliegen benannt und überlegt, wer zu der Bearbeitung des Themas dazugehört. Abhängig vom Anliegen wird vereinbart, wo man sich trifft, wie lange ein Treffen dauert (meist 60-90 Minuten) und wie oft man zusammenkommt (oft 5 mal, je nach Entwicklung kann die Zusammenarbeit verlängert werden). Durch Gesprächshaltung, Verschwiegenheit und individuelles Eingehen auf das konkrete Anliegen entsteht ein schützender Raum, in dem Sachverhalten oder Situationen aus dem beruflichen Umfeld der TeilnehmerInnen thematisiert werden können. 

Voraussetzungen für das Gelingen einer Supervision sind die ehrliche Offenheit aller TeilnehmerInnen und die Bereitschaft, sich aus eigenem Antrieb auf diesen gemeinsamen Prozess einzulassen. Als Supervisorin leite ich das Verfahren.  

Das Anliegen wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet,  Sachaspekte geklärt, Empfindungen, Wünsche und Bedürfnisse geäußert und Verstrickungen entdeckt.  Das ursprüngliche Anliegen verändert sich in diesem Prozess und es entsteht  ein tieferes Verständnis der konkreten Situation. In einem konstruktiven Diskurs können Herangehensweisen für Veränderungen und neue Handlungsansätze gefunden werden.

Supervision kann ein Präventionsinstrument werden, wenn ein moderierter Reflexionsprozess in der Organisation kontinuierlich gepflegt wird. Damit kann  dem Entstehen von  festgefahrenen Situationen entgegengewirkt werden.

Supervision führe ich mit Führungskräften, Teams, einzelnen Mitarbeitern oder Gruppen durch.




 
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